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Auch im Maschinenraum


Integrated CAN-Bus Controlled Electric Supply System. Kurz: ICCESS. Vielleicht haben Sie die Bezeichnung schon einmal gehört. Oder auf den Bedienpulten gesehen, die wir in unseren Modellen Grand Sturdy 30.0, 35.0, 450 und in der neuen 480 und 500 verwenden. Mit ICCESS haben Sie immer alle wichtigsten Daten im Blick und können die wesentlichen Funktionen an Bord mühelos bedienen. Aber auch im Maschinenraum sorgt ICCESS für Übersicht und Bequemlichkeit. Das System ist ausgesprochen servicefreundlich. Angenehm für Sie, aber auch für einen Wartungsmonteur, der zu Ihnen aufs Schiff kommen muss.


Es gab Zeiten, in denen wir an Bord unserer Yachten viele Meter Kabel verlegen mussten, damit alle elektrischen Systeme funktionierten. Das müsste doch effizienter und besser möglich sein, fanden wir bei Linssen Yachts. Deshalb haben sich unsere Ingenieure in diese Frage vertieft. Und mit Erfolg.

Linssen-Variante auf CAN-Bus

Ed Houben erläutert: „Heutzutage werden auch im Schiffsbau immer öfter CAN-Bus-Systeme verwendet (Controller Area Network). Damit können elektronische Geräte miteinander kommunizieren, ohne dass für jeden Datenstrom ein gesondertes Kabel notwendig ist. Bei den meisten CAN-Bus-Systemen werden jedoch noch Komponenten verteilt über das ganze Schiff installiert. Bei einer Störung muss dann der Nutzer auf der Suche nach der betreffenden Komponente viele Türen und Klappen öffnen. Das wollten wir nicht. Deshalb haben wir, eigensinnig wie wir sind, uns eine Linssen-Variante ausgedacht, nämlich ICCESS.“

Linssen ICCESS CAN bus system

Bekanntlich braucht ja jedes elektrische Gerät ein Kabel. Der Gedanke hinter ICCESS ist, dass all diese Kabel an einem zentralen Punkt im Maschinenraum zusammenlaufen. Von diesem Punkt aus führt ein einziges dünnes Kabel zum Kontrollpult. Das ist – auch wenn es nach Eigenlob klingt – ein Musterbeispiel für Systemintegration.

Neue Bedienpulte

An Bord unserer Modelle Grand Sturdy 30.0, 35.0, 450, 480 und 500 gibt es zwei ICCESS-Bedienpulte. Der eine befindet sich an einer zentralen Stelle im Aufenthaltsbereich, der zweite direkt am Steuerstand. Auch diese früher deutlich größeren Bedienpulte haben unter dem Gesichtspunkt der Bedienfreundlichkeit eine neue Form erhalten. Verantwortlich für den Entwurf ist unser Partner KesselsGranger. Auch die Piktogramme auf den Pulten wurden für uns nach Wunsch gestaltet.

Weiter führt Ed Houben aus: „Dem Ergebnis ging erhebliche Denkarbeit voraus. Entstanden ist ein übersichtlicher Bedienpult, dessen Symbole die verschiedenen Funktionen auf den ersten Blick erkennen lassen – vom Einschalten der Maschinenraumbeleuchtung bis zum Bedienen der elektrischen Ankerwinde. Und dies alles jeweils mit nur einem Knopfdruck. Auf dem Display werden die Informationen visuell veranschaulicht, beispielsweise der aktuelle Füllstand der verschiedenen Tanks oder die Batteriespannungen. Auch Sicherheits- und Warnsignale der Bordgeräte erscheinen sofort auf dem Bedienpult.”

Servicefreundlich

Angenommen, es tritt eine elektrische Störung auf. Wenn Sie sich dann mit unserem Kundendienst in Verbindung setzen, können wir Ihnen in vielen Fällen dank ICCESS schnell die betreffende Stelle im Maschinenraum nennen. Oft können wir Ihnen anhand der von uns benutzten Standardnummerierung sogar die jeweilige Komponente sagen. Ein Wartungsmonteur, der zu Ihnen an Bord kommt und wenig von CAN-Bus weiß, wird sich mithilfe von ICCESS zweifellos zurechtfinden. Das liegt vor allem an der weit durchgeführten Vereinheitlichung in Verbindung mit konventionellen elektrischen Komponenten.

„ICCESS ist ziemlich narrensicher“, fährt Ed Houben fort. „Natürlich ist CAN-Bus eine moderne Technik, aber wir haben sie in intelligenter Weise mit konven­tioneller Elektrotechnik kombiniert. Damit kommen die meisten Monteure zurecht. ICCESS ist unsere innovative Antwort auf die Basteleien, die man sonst noch oft in Maschinenräumen ‚moderner‘ Yachten antrifft. Wir werden das System deshalb mittelfristig auch in allen anderen Yachten der Grand Sturdy- und Variotop®-Reihen einbauen.”

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