Intelligentes Konzept zur Lärmdämmung an Bord 

„Wie ist es nur möglich, dass ihr solch leise Motoryachten habt.“ Diese Frage hören wir häufig. Als Hersteller luxuriösen Motoryachten haben wir immer großen Wert auf die Entwicklung leiser Yachten gelegt. Fahren ohne jegliches Motorgeräusch ist leider (noch) nicht möglich. Aber wir bei Linssen Yachts geben uns alle erdenkliche Mühe, an Bord einen möglichst niedrigen Geräuschpegel zu erreichen. Dabei gehen wir gemäß einem 10-Schritteplan vor, für den wir in unserem Unternehmen schon Ende der 70er Jahre die Grundlage geschaffen haben. Der Kern unseres Ansatzes? Lärmverhütung ist besser als Lärmdämmung.

Sie wissen ja, dass es Linssen Yachts im Blut liegt, immer nach dem maximal Machbaren zu streben. Das gilt auch für die Lärmminderung. Im Laufe der Jahre haben unsere Ingenieure stets neue Lösungen entwickelt, um Geräusche und Schwingungen immer weiter zu reduzieren. Dazu haben wir alle Komponenten unseres Antriebskonzepts überprüft und in mehreren Punkten verbessert.

Unser Mehrschritteplan besteht aus 10 technischen Lösungen, die an Bord einer Linssen – überwiegend „unsichtbar“ – zu den gewünschten Ergebnissen führen. Ohne zu technisch zu werden, wollen wir diese im eigenen Haus entwickelten lärmdämmenden Maßnahmen – von uns „Noise Prevention System“ (NPS) getauft – kurz erläutern.

Der Komfort der Stille
An Bord unserer Grand Sturdy- und Variotop®-Reihe finden Sie die perfekten Bedingungen für langsamen und intensiven Lebensgenuss. Unsere ständigen Bemühungen um Geräuschdämmung haben genau dieses Ziel. Je stiller es an Bord ist, umso angenehmer und komfortabler fühlen Sie sich. Und umso besser nehmen Sie die „erwünschten“ Geräusche wahr, etwa das sanfte Plätschern des Wassers gegen den Rumpf, das Säuseln des Windes oder ein gutes Gespräch zwischen den Mitreisenden auf dem Achterdeck. Aber vielleicht hören Sie auch überhaupt nichts und herrscht ohrenbetäubende Stille. Und dies alles dank unseres „Noise Prevention System“ (NPS). Auch das ist in unseren Augen reiner Luxus. Slow down and start living. 

(1) Robustes Motorfundament

Effektive Lärmbekämpfung beginnt an der Basis. Deshalb haben wir im Maschinenraum unter unseren Motoren ein robustes Fundament eingebaut (Dual Cross), das die auftretenden Kräfte gleichmäßig in alle Richtungen verteilt.

(2) Extrem weiche Schwingungsdämpfer

In all unseren Yachten werden die Motoren auf die weichen Schwingungsdämpfer oben auf den Fundamenten gesetzt.. Diese „Gummifüße“ sorgen dafür, dass die Motorschwingungen nicht auf das Fundament übertragen werden. 

(3) Leise Volvo Penta-Dieselmotoren

Es sind vielerlei Motoren auf dem Markt, die jeweils ihre eigene Charakteristik besitzen. Wir haben uns ganz bewusst für moderne 5-Zylinder-Volvo-Penta-Dieselmotoren entschieden. Dieser Motorentyp ist deutlich leiser als vergleichbare Motoren. 

(4) Drehzahlbegrenzung mit Wendegetriebe

Wenn sich die Propellerwelle zu schnell dreht, beginnt sie durchzurutschen. Es entstehen Luftblasen (Kavitation), die Lärm erzeugen. Zur Vermeidung der Kavitation haben wir mithilfe des Wendegetriebes die Höchstdrehzahl begrenzt. Die Propellerwelle dreht sich dadurch maximal mit 1.000 Umdrehungen pro Minute. 

(5) Flexible Kupplung zwischen Motor und Propellerwelle

Zwischen den Motoren und der Propellerwelle haben wir eine so genannte homokinetische Kupplung eingebaut. Diese elastische, flexible Verbindung sorgt dafür, dass sich Motoren und Propellerwelle völlig frei voneinander drehen können. Dadurch werden keine Schwingungen übertragen. 

(6) Absorbierendes Drucklager

Der Propeller ist für den Vortrieb des Bootes verantwortlich. Dadurch übt die Propellerwelle in Richtung Motor Schubkräfte aus, die theoretisch den Motor von den Schwingungsdämpfern drücken können. Um die Schwingungen der Welle aufzufangen, verwenden wir für das Drucklager eine spezielle Gummiaufhängung.  

(7) Mehrlagige Isolierung der Propellerwelle
Die Propellerwelle hat mehreren Schichten aus unterschiedlichen Materialien. Deren Kombination bildet ein optimales Isolationssystem, das die Schwingungen der Welle gut aufnehmen kann. Das Isolationssystem ist wie folgt aufgebaut (siehe Abbildung):
1 Stahl an der Außenseite
2 Gummi-Klemmdichtung
3 Innenrohr aus Polyester
4 Messinglager
5 Gummi-Innenlager
6 Wasserschmierung
7 Propellerwelle

Durch den mehrlagigen Aufbau ist nirgends ein direkter Kontakt zwischen Metallen möglich. Alle Komponenten sind gewissermaßen „schwebend“ gelagert, so dass Schwingungen nicht oder kaum übertragen werden. Und genau deshalb haben wir diese Lösung gewählt. 

(8) Leiser Propeller

Auch Propeller gibt es in unterschiedlichster Ausführung. Wir haben uns für einen 4-Blatt-Propeller entschieden, der für Gebrauch bei niedrige Drehzahlen und einen geräuscharmen Vortrieb entworfen wurde. Ganz wichtig ist der Abstand zwischen Propeller und Rumpf. Dieser muss mindestens 20% des Propellerdurchmessers betragen. Warum? Bei diesem Abstand ist nämlich die Geräuschübertragung vom Propeller auf den Rumpf relativ klein.  

(9) Power Impact Construction (PIC)

Direkt oberhalb des Propellers haben wir im Rumpf ein vollständig abgeschlossenes Kompartiment mit trockenem feinem Sand gefüllt. Dies heißt bei uns „Power Impact Construction“ (PIC). Durch die enormen Kräfte, die der Propeller beim Antrieb der Yachten überträgt, entstehen Schwingungen. Die Schwingungen lassen sich am besten mit Hammerschlägen gegen die Unterseite des Bootes vergleichen. Bei einem 4-Blatt-Propeller und einer Drehzahl von 1.000 U/min entspricht das 4.000 Hammerschlägen pro Minute. Durch unsere „Sandkastenbauweise“ laufen diese Schallwellen an der Unterseite des Bootes tot.  

(10) Isolation des Maschinenraums

Alle Verbrennungsmotoren erzeugen Lärm, also auch unsere relativ leisen Volvo Penta-Dieselmotoren. Damit auch die letzten Restgeräusche (fast) nicht entweichen können, haben wir unseren Maschinenraum besonders gut isoliert.

 

Integrated CAN-Bus Controlled Electric Supply System. Kurz: ICCESS. Vielleicht haben Sie die Bezeichnung schon einmal gehört. Oder auf den Bedienpulten gesehen, die wir in unseren Modellen Grand Sturdy 30.0, 35.0, 450 und in der neuen 480 und 500 verwenden. Mit ICCESS haben Sie immer alle wichtigsten Daten im Blick und können die wesentlichen Funktionen an Bord mühelos bedienen. Aber auch im Maschinenraum sorgt ICCESS für Übersicht und Bequemlichkeit. Das System ist ausgesprochen servicefreundlich. Angenehm für Sie, aber auch für einen Wartungsmonteur, der zu Ihnen aufs Schiff kommen muss.


Es gab Zeiten, in denen wir an Bord unserer Yachten viele Meter Kabel verlegen mussten, damit alle elektrischen Systeme funktionierten. Das müsste doch effizienter und besser möglich sein, fanden wir bei Linssen Yachts. Deshalb haben sich unsere Ingenieure in diese Frage vertieft. Und mit Erfolg.

Linssen-Variante auf CAN-Bus

Ed Houben erläutert: „Heutzutage werden auch im Schiffsbau immer öfter CAN-Bus-Systeme verwendet (Controller Area Network). Damit können elektronische Geräte miteinander kommunizieren, ohne dass für jeden Datenstrom ein gesondertes Kabel notwendig ist. Bei den meisten CAN-Bus-Systemen werden jedoch noch Komponenten verteilt über das ganze Schiff installiert. Bei einer Störung muss dann der Nutzer auf der Suche nach der betreffenden Komponente viele Türen und Klappen öffnen. Das wollten wir nicht. Deshalb haben wir, eigensinnig wie wir sind, uns eine Linssen-Variante ausgedacht, nämlich ICCESS.“

Linssen ICCESS CAN bus system

Bekanntlich braucht ja jedes elektrische Gerät ein Kabel. Der Gedanke hinter ICCESS ist, dass all diese Kabel an einem zentralen Punkt im Maschinenraum zusammenlaufen. Von diesem Punkt aus führt ein einziges dünnes Kabel zum Kontrollpult. Das ist – auch wenn es nach Eigenlob klingt – ein Musterbeispiel für Systemintegration.

Neue Bedienpulte

An Bord unserer Modelle Grand Sturdy 30.0, 35.0, 450, 480 und 500 gibt es zwei ICCESS-Bedienpulte. Der eine befindet sich an einer zentralen Stelle im Aufenthaltsbereich, der zweite direkt am Steuerstand. Auch diese früher deutlich größeren Bedienpulte haben unter dem Gesichtspunkt der Bedienfreundlichkeit eine neue Form erhalten. Verantwortlich für den Entwurf ist unser Partner KesselsGranger. Auch die Piktogramme auf den Pulten wurden für uns nach Wunsch gestaltet.

Weiter führt Ed Houben aus: „Dem Ergebnis ging erhebliche Denkarbeit voraus. Entstanden ist ein übersichtlicher Bedienpult, dessen Symbole die verschiedenen Funktionen auf den ersten Blick erkennen lassen – vom Einschalten der Maschinenraumbeleuchtung bis zum Bedienen der elektrischen Ankerwinde. Und dies alles jeweils mit nur einem Knopfdruck. Auf dem Display werden die Informationen visuell veranschaulicht, beispielsweise der aktuelle Füllstand der verschiedenen Tanks oder die Batteriespannungen. Auch Sicherheits- und Warnsignale der Bordgeräte erscheinen sofort auf dem Bedienpult.”

Servicefreundlich

Angenommen, es tritt eine elektrische Störung auf. Wenn Sie sich dann mit unserem Kundendienst in Verbindung setzen, können wir Ihnen in vielen Fällen dank ICCESS schnell die betreffende Stelle im Maschinenraum nennen. Oft können wir Ihnen anhand der von uns benutzten Standardnummerierung sogar die jeweilige Komponente sagen. Ein Wartungsmonteur, der zu Ihnen an Bord kommt und wenig von CAN-Bus weiß, wird sich mithilfe von ICCESS zweifellos zurechtfinden. Das liegt vor allem an der weit durchgeführten Vereinheitlichung in Verbindung mit konventionellen elektrischen Komponenten.

„ICCESS ist ziemlich narrensicher“, fährt Ed Houben fort. „Natürlich ist CAN-Bus eine moderne Technik, aber wir haben sie in intelligenter Weise mit konven­tioneller Elektrotechnik kombiniert. Damit kommen die meisten Monteure zurecht. ICCESS ist unsere innovative Antwort auf die Basteleien, die man sonst noch oft in Maschinenräumen ‚moderner‘ Yachten antrifft. Wir werden das System deshalb mittelfristig auch in allen anderen Yachten der Grand Sturdy- und Variotop®-Reihen einbauen.”

Das Linssen Variotop® ist ein vollautomatisches Cabrioverdeck, das Innensteuerstand, Außensteuerstand, Bimini und Flybridge zu einem komfortablen Steuersalon verbindet. 


Aus dem Windschatten voll in den Wind
Hinter dem übersichtlichen Steuerstand können Sie stehen oder sitzen. Platznehmen können Sie auf der bequemen doppelsitzigen Steuerbank. Per Knopfdruck lässt sich die elektrisch verstellbare Steuerbank nach oben, unten, vorne oder hinten bewegen. Achten Sie aber darauf, dass Sie die Bank immer so einstellen, dass Sie sich sicher fühlen und in alle Richtungen freie Sicht haben.
Wenn Sie das Variotop® öffnen und die Bank in die niedrigste Position bringen, sitzen Sie bequem im Windschatten der Frontscheiben. Im höchsten Stand können Sie sich vom Wind durchpusten lassen und tief die frische Luft einatmen. Eine zweite bequeme Bank an Backbord bietet Ihren Mitfahrern Platz. So können Sie die Fahrt gemeinsam genießen.

Viel Platz, noch mehr Platz
Durch Öffnen des Linssen Variotop® und der Drehtüren des Steuersalons entsteht an Bord nahezu unendlich viel Platz. Innen und außen gehen fließend ineinander über. Steuersalon und Achterdeck werden zu einem einzigen großen Außenbereich. Auch bei geschlossenem Variotop® können Sie diesen Effekt dank der um 180 Grad aufklappbaren Drehtüren erzeugen. Das so entstandene riesige Achterdeck ist über 4 Meter lang. Wir prophezeien: Sie werden hier viele Stunden zubringen.

Mit nur dem einen Steuerstand, den wir unter das Variotop® platziert haben, entsteht für Sie zusätzlicher Raum im Salon.
Dort, wo sich der früher übliche Innensteuerstand befand, haben wir durch optimale Raumnutzung für noch mehr Lebenskomfort an Bord gesorgt.

Vom Steuersalon zur Flybridge
Fahrten auf einer Grand Sturdy Variotop® sind garantierter Genuss. Wenn dann auch noch die Sonne lacht, ist es noch schöner. An Bord können Sie an mehreren Stellen ein Sonnenbad nehmen. Aber wir wissen, dass Sie auch am Steuerstand gern in der Sonne sitzen. Mit dem Variotop® ist das möglich.

Mit nur einem Knopfdruck lässt sich das Verdeck des Steuersalons öffnen. Im Nu befinden Sie sich im Freien und können die Grand Sturdy 500 AC von der Flybridge aus steuern. Ist die Sonneneinstrahlung zu stark und möchten Sie es etwas kühler haben? Kein Problem: Schließen Sie einfach das Variotop® zu 80 %. So genießen Sie das herrliche Wetter im Schatten, während durch die verbleibende Öffnung der Wind erfrischend hereinweht.

Salon
Der Salon bietet alles, um auch einen langen Aufent­halt so angenehm, aber auch so funktionell wie möglich zu machen. Die drei wichtigsten Funktionen sind:
• Eine große U-förmige Sitzbank mit flachem Salontisch und Blick auf den flächenbündig installierten 49-Zoll-UHD-LED-Fernseher.
• Und eine Dinette (für vier) oder eine L-förmige Dinette (für sechs vis à vis sitzende Personen) mit funktionellem Esstisch für die täglichen Mahlzeiten oder andere Aktivitäten.
• Daneben die geräumige Pantry mit als Standardausstattung Geräte wie Kühlschrank, Backofen/Grill/Mikrowelle, Spülmaschine, Induktionskochplatte mit 4 Feldern und darüber Dunstabzugshaube mit Außenabsaugung, Mülltrenner, Edelstahlspüle, praktischer „Magic-Corner“-Schrank, große und moderne Corian-Arbeitsplatte und schließlich eine Kaffeebar mit vollautomatischer Kaffeemaschine.
Mit anderen Worten: 100% komplette Standard­ausstattung!

Vorschiff
Im Vorschiff befinden sich zwei schöne Gästekajüten, eine mit freistehendem Doppelbett, die zweite mit zwei Einzelbetten, die sich im Handumdrehen in ein breites Doppelbett verwandeln lassen. Die beiden Gästekajüten haben einen separaten Dusch-/Toilettenraum.

Achterschiff
Das Achterschiff ist die Domäne des Eigners. Das Fabelhafte an dieser Kajüte sind die kluge Einteilung, die wohlüberlegten Details und die erlesenen Materialien. Dies macht sie zu einem Refugium, wo man sich gern aufhält.
Komplettiert wird der Raum durch das 1,80 Meter breite Bett, die enormen Unterbringungsmöglichkeiten in Hänge-, Wäsche- und Ladenschränken, den Panoramablick achtern nach draußen, die gemütliche steuerbordseitige Sitzecke, den schicken, breiten Toilettentisch vorn in der Mitte, die Minibar mit Gläsern und Kühlfach, den flächenbündig eingebauten Fernseher und das hochwertige Badezimmer mit sehr geräumiger Dusche.

Neues Styling
Das Styling des Interieurs ist harmonisch auf die elegante und zeitlose Linienführung des Exterieurs abgestimmt. Das Styling ist die Essenz von vielen Jahren Yachtbaupassion und wurde vom Linssen-Designteam auf diesen neuen Standard gebracht. Im Team sind mehrere Disziplinen vereint: Prototypenbau für die Innenausstattung, 3D-Designtechniken, Marktforschung, Werkstoffkunde, praktische Yachtbauerfahrung, Innenarchitektur und nautische Technik, so dass ein Gestaltungsniveau erreicht wird, woran manch größere Yacht nicht tippen kann.
Beeindruckend ist die enorme Ruhe, die das Interieur ausstrahlt, aber auch sein Spannungsreichtum: Abwechslung, verschmolzen zu einem Gesamtstyling.

Um dennoch eine individuelle Note zu generieren, wurden in enger Zusammenarbeit mit der Innenarchitektin verschiedene Farbsphären in den nautischen Themen White, Glacier, Sand, Grey, Marine und Aqua zusammengeführt, so dass auf dem Schiff Bereiche mit unterschiedlichem Flair entstehen. Auch außen besteht die Möglichkeit (durch Variation der Lack-, Segeltuch- und Kissenfarben) unterschiedliche Farbsphären anzubringen, die mehr oder weniger auf denselben Themen beruhen.

Besondere Schwerpunkte sind Luxus und Komfort des Interieurs
Merkmal des neuen Interieurs ist die weitreichende Detailgestaltung mittels Styling, Materialwahl und Farbtönung. Durch die erzeugte Spannung zwischen einerseits den vielen Details und andererseits vollkommener Harmonie ist das Schiff eine Besonderheit in seiner Klasse.

Auch wichtig ist die den funktionellen Interieurelementen geschenkte Aufmerksamkeit.
Durch die zahllosen Verstauungsmöglichkeiten in Wäsche-, Hänge- und Ladenschränken ist der Verbleib auf dem Schiff bequem und praktisch. Auch mehrere – schick mit Leder bekleidete – Staufächer bei Betten, Sitzbank und Steuerstand verstärken das Ambiente.


Ein außergewöhnliches Schiff mit außergewöhnlichem Interieur, einzigartig in seiner Klasse…

Kurzum, in unserem neuen Flaggschiff ballen sich fast 70 Jahre Erfahrung im Yachtbau zusammen.

Die meiste Modelle der Grand Sturdy-Serie sind in den Ausführungen AC (mit Achterkajüte) und Sedan (mit offener Plicht) lieferbar. Beide Varianten haben ihren ganz eigenen Charme und individuelle Vorzüge, die für sie sprechen. 

Sedan

Sedan-Modelle besitzen beispielsweise hochwertige Doppeltüren aus massivem Teakholz, die sich vollständig öffnen und arretieren lassen. So nehmen Sie, auch wenn Sie am Steuer stehen, voll und ganz am Geschehen im Salon oder in der Plicht teil. 
Die Sedan-Modelle sind zudem mit dem Linssen-Variodeck erhältlich. Mit diesem großen Aluminium-Schiebdach wird der Innen- zum Außensteuerstand.

AC

Die AC-Modelle dagegen präsentieren sich mit einer großen Achterkajüte mit Doppelbett und WC/Toilette. Oben befindet sich ein großes Achterdeck mit serienmäßigem Cabrioverdeck. So steuern Sie angenehm geschützt und doch im Freien. Ab der 40.0 bieten diese Schiffe Lebensraum für bis zu 8 Personen. Die extra Mittschiffskajüte mit zwei Einzelbetten ist auffallend großzügig geschnitten und bietet den Gästen viel Stauraum in praktischen Schränken und Fächern.

Durchdachte Einteilung und effektive Platzausnutzung sorgen in diesen Schiffen für ein unglaubliches Raumgefühl, das seinesgleichen sucht.

Linssen Compartment Controlled Heating (CCH)

Easy Sleep Convert System

Linssen Variodeck

Linssen Variotop®

Linssen ICCESS

Linssen Compartment Controlled Heating (CCH)

Zu den vorrangigen Anforderungen an eine komfortable Yacht zählt unbedingt ein gut funktionierendes Heizungssystem. Wenn es eine Komponente im Yachtbau mit vielen Ausführungsvarianten gibt, dann die Heizung. Womöglich ist dies dem Wohnungsbau zu verdanken, wo im Laufe der Jahre auch viele Systeme ausprobiert wurden.

Ein roter Faden bei Linssen Yachts ist unbestritten, dass wir von unseren Kunden lernen und dass wir ihre und unsere Erfahrungen in neue Produkte umsetzen. Aus Ihren Erfahrungen und Wünschen kristallisierte sich Folgendes heraus: 

  1. Verwendung von Batterien, um unabhängig zu sein, wobei möglichst wenig Strom verbraucht werden sollte
  2. Sparsamkeit beim Dieselverbrauch zur Wärmeerzeugung
  3. leise – sowohl auspuffseitig als auch an der Seite der Wärmeerzeugung
  4. kurze Aufwärmzeit, aber auch schnelle Zusatzbeheizung, etwa wenn eine Tür oder Luke offen steht
  5. die Temperatur sollte einfach, d.h. bedienungsfreundlich, und exakt einstellbar sein
  6. Zuverlässigkeit, geringe Störanfälligkeit, wenige Wartungen
  7. bequem zu warten bei geringen Kosten, ausreichender Wartungsservice
  8. Heizung im ganzen Schiff, in jedem Raum, am besten auch in der offenen Plicht bzw. auf dem Achterdeck
  9. entfeuchtende Wirkung, um die Kondenswasserbildung im Schiff zu vermindern
  10. separate Einstellmöglichkeiten je Raum.

Nach Auswertung dieses Anforderungskatalogs kamen wir zu der Erkenntnis, dass es ein solches System auf dem Markt noch nicht gibt. In unserer Branche hat es auf diesem Gebiet viele Jahre lang keine wirklichen Innovationen gegeben, sondern es wurden ergeben die Systeme des Immobilienmarkts auf den Yachtbau zugeschnitten – mit den entsprechenden Folgen. Luftheizungsanlagen galten für beschränkt regulierbar mit einer begrenzten Anzahl Ausströmer. Zentralheizungsanlagen beanspruchen sehr viel Schrankraum und verbrauchten viel Energie, Bodenheizungen sind nicht nur komplex und störungsempfindlich, sondern auch langsam, Klimasysteme hingegen geräuschvoll und von 230V-Strom abhängig.
Nach sorgfältigen Studien bringt Linssen deshalb nun ein revolutionäres System auf den Markt, das Linssen CCH oder auch Linssen Compartment Controlled Heating System. Es genügt allen oben genannten Ansprüchen und darf zu recht innovativ genannt werden.
Das System ist für unsere Yachten ab 12 Metern verfügbar und besteht aus 2 Wärmequellen, 7 Wärmeabgabepunkten und 2 digital einstellbaren Regelthermostaten. Es ist unabhängig von externe Quellen und verwendet sowohl Energie aus den Servicebatterien als auch Diesel aus dem Hauptkraftstofftank.

Jeder Raum bekommt eine eigene Wärmeabgabestelle (zwei in Salon/Pantry). Es gibt einen digitalen Thermostaten für Salon/Pantry und einen anderen für die Eignerkajüte, die anderen Kajüten und die Toiletten. Dadurch lässt sich tagsüber der Wohnbereich gut heizen, ohne in den Schlafräumen Ventile oder Hähne schließen zu müssen. Abends und nachts können hingegen die Schlaf- und Sanitärräume angenehm erwärmt werden. Es sei angemerkt, dass die Temperatur durch die digitalen Thermostate automatisch innerhalb des eingestellten Temperaturbereichs bleibt. Auch erwähnenswert ist, dass durch die isolierten Leitungen keine Wärme mehr in Räumen verloren geht, die nicht erwärmt werden sollen. Dadurch ist das neue System präziser, schneller, leistungsstärker und sparsamer.
Zudem können die Heizperioden fest einprogrammiert werden, so dass bei längeren Aufenthalten ein behaglicher Übergang zwischen Tag- und Nachtsystem und umgekehrt entsteht. Vorteil ist, dass die Räume nur beheizt werden, wenn Bedarf besteht, ohne nachteiligen Energieverbrauch.

Das CCH-Heizsystem von Linssen sorgt somit für eine leise, effiziente, wirksame, energiesparende, bedienungsfreundliche, entfeuchtende und vor allem angenehme Wärme. Und das ist doch genau das, was sich der erfahrene Yachteigner wünscht?

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