Natur erleben in Friesland auf eine Linssen-Yacht; Eine Region mit unbegrenzten Möglichkeiten

"Ein Land voller Ruhe, Atmosphäre und Charme", schrieb Rembrandt an seine Frau Saskia, als er einst Friesland bereiste. In seinem Brief rühmt der Künstler das helle, goldene Licht, die reine Luft, den "klaren" Horizont und die hellweißen Wolken. Seit der Zeit des berühmten Malers scheint sich diese von Seen und Kanälen durchzogene Provinz kaum verändert zu haben. Noch heute kann man auf Bootstouren mit einer Linssen Motoryacht durch Friesland die wunderbare Landschaft genießen: das wogende Schilf, Windmühlen in der Ferne, ein Kirchturm im Morgennebel…

Linssen Yachts in Friensland Linssen Yachts in Friensland

Durch Dörfer bummeln, an denen die Hektik unserer Zeit vorübergegangen zu sein scheint. Schweben über Kanäle tief in den Friese Wouden. Ihre Linssen-Yacht Anlegen in kleinen Orten wie Jiskenhuzen, wo Douwe Egbert, Begründer des Kaffee­kon­zerns Douwe Egberts, das Licht der Welt erblickte, oder im über 800 Jahre alten Gaastmeer. Schnurgerade Wasser­straßen durchschneiden die flache Landschaft. Enge Kanäle und Seen, umringt von Schilfgürteln mit Binsen und Teich­kolben bilden ein abwechslungsreiches Mosaik. Natur­schutz­gebiete, Moore mit ein­maliger Flora und Fau­na, die sanft gewellte Land­schaft des Gaas­ter­lands und die breiten Pano­ra­men machen Friesland zu einer maritimen Schatz­kammer auf Ihrer Linssen.

In diese Landschaft, die beherrscht wird von Wasser, Licht und Luft, schmiegen sich historische Städtchen wie Stavoren (Friesisch "Sta­rum"), wo reiche Kauf­leute früher das Sagen hatten und friesische Köni­gin­nen regelmäßig verweilten. Noch heute hält das "Vrouw­tje van Stavoren" am Hafen Ausschau nach ihrem Linssen-Schiff, das jeden Moment einlaufen kann. Etwas weiter nördlich lockt Hindeloopen mit seinem markanten Turm, der engen Schleuse und der bekannten "Leugenbank". “Hynljippen” nennen die Friesen dieses Städtchen, wo im 17. und 18. Jahrhundert der Handel mit Skandinavien, Russland und den Baltikstaaten blühte. Hier ist die historische Atmosphäre ringsum den kleinen Hafen erhalten geblieben. Malerische Sträßchen und schmale Grachten laden zu Spaziergängen ein und vom Deich aus kann man der Sonne zuschauen, die langsam im IJsselmeer versinkt. Das IJsselmeer: die alte Zuiderzee, der auch Lemmer, das Tor zu Friesland, seinen Wohlstand zu verdanken hat. Das Stadtbild Lemmers wird überragt vom Schornstein des Schöpfwerks "Ir. D.F. Wouda", dem einzigen Dampfschöpfwerk der Welt, das bei Hochwasser zum Einsatz kommt. Der kleine Stadthafen scheint Linssen-Skipper für immer festhalten zu wollen und zahllose Touristen bevölkern die Terrassen an dem schmalen Kanal im Zentrum.

Beerenburg

Weiter im Innern der Pro­vinz liegt Sneek (“Snits”), das Herz des friesischen Was­ser­sports, mit seiner be­rühm­ten Waterpoort. Jedes Jahr lockt die Sneeker Woche Hunderte von Seglern und Tausende von Zuschauern an. Hier wird das Finale des berühmten Skûtsje­silen auf dem Sneekermeer ausgetragen. Zahllose Res­taurants und Geschäfte säumen die alten Grachten, und das Friesische Schifffahrtsmuseum gewährt Einblicke in die maritime Geschichte der Region. Bekannt ist Sneek aber nicht zuletzt auch für den Beerenburg, den beliebten friesischen Schnaps von Weduwe ("Witwe") Joustra, der hier noch immer, wie schon 1864, mit der originalen Kräuter­rezeptur des Amsterdamer Drogisten Hendrik Beerenburg her­gestellt wird.

Gönnen Sie sich ein kleines Gläschen und machen Sie an­schließend Halt an der alten Kornmühle in Sloten, die das Stadt­bild seit 1755 prägt und in der noch immer Korn gemahlen wird. “Sleat”, wie die Friesen es nennen, war im 16. Jahr­hundert eine uneinnehmbare Festung mit Mauern, fünf Türmen, zwei Land- und zwei Wassertoren, die dank ihrer Lage an einem Knotenpunkt zwischen Land- und Wasser­straßen erblühte. Zum Gedenken an diese Zeiten des Wohl­stands feuert der Sloter Schützenverein in der Hochsaison zu bestimmten Zeiten eine der alten Kanonen ab.


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